Wenn Vorsorge schiefgeht – Mediation als Chance für alle Beteiligten


Auch wenn der erkrankte oder verunfallte Angehörige eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung erstellt hat, sind sich Angehörige, Ärzte, Heimmitarbeiter und Vorsorgebevollmächtigte über die Umsetzung der getroffenen Anweisungen nicht immer einig. Konflikte sind in dem empfindlichen System Familie sehr belastend. Bevor es zu einem Rechtsstreit oder dem Abbruch von Beziehungen kommt, steht mit der Mediation die Chance auf eine gütliche Einigung zum Wohl des Vollmachtgebers zur Verfügung, so die zertifizierte Mediatorin.

Besonders Vorsorgemediatoren, die sich durch Erfahrung auf dem Gebiet des Vorsorgerechts auszeichnen, können den Konfliktparteien in einer Mediation Hilfestellung zu einer fairen eigenen Lösung geben.

Am 07.10. referierte im Rahmen ihres Impulsvortrages Christa Benedik-Eßlinger in der Rosbacher Wasserburg über Chancen und Grenzen der Mediation im Bereich der Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.